Interview mit Editors:
Justin Lockey und Elliott Williams über die Evolution der fünfköpfigen Bestie.

In Interviews by indiespect

Nach sechs Alben haben Editors entschieden, eine Best-Of-Compilation namens «Black Gold» zu veröffentlichen. Das Album enthält mit «Frankenstein», «Upside Down» und «Black Gold» auch drei brandneue Tracks. Justin Lockey und Elliott Williams sind seit «The Weight of Your Love» Teil der englischen Indie-Band. Dies war das vierte Album und wurde 2003 auf den Markt gebracht. Vor ihrem «Black Gold»-Tourkonzert im Komplex 457 in Zürich warfen sie einen Blick zurück auf ihre persönliche Geschichte mit Editors und sprechen darüber, wie die Band zu einer Familie wurde.

Editors sind:

Tom Smith (Gesang, Gitarre)
Russell Leetch (Bass)
Ed Lay (Schlagzeug)
Justin Lockey (Gitarre)
Elliott Williams (Synths, Gitarre)

Indiespect: Erinnert ihr euch an das letzte Mal, als ihr im Komplex 457 in Zürich gespielt habt?

Justin Lockey: Ja, es war wirklich heiss, es war wahnsinnig heiss. Wir mussten Industrie-Ventilatoren für die Bühne kaufen.

Elliott Williams: Es war das heisseste Konzert, das wir jemals gespielt haben.

Indiespect: Ich habe nach dieser Show mit Ed Lay gesprochen und er hat gesagt, dass er die Hitze mag und wenn ihm der Schweiss während eines Auftritts den Körper runterläuft.

Justin: Das ist, weil er ein merkwürdiger Junge ist.

Indiespect: Bei euch ist es also offensichtlich nicht so.

Elliott: Es macht mir nichts aus, wenn es heiss ist. Diese Art von Hitze mag ich jedoch nicht.

Justin: Das war eindrucksvoll.

Elliott: Wir haben seither damit begonnen Ventilatoren zu benutzen und jeder redet darüber, wie heiss dieser Gig war. Ich glaube auch das Publikum hat gedacht, dass es einfach zu heiss war.

Justin: Auch unsere Support-Band October Drift. Sie sprechen ständig darüber und sagen: Verflucht, das war das heisseste Konzert aller Zeiten.

Elliott: Es war aber zugegeben auch wirklich ein heisser Tag.

Temples

Ed Lay, Justin Lockey, Tom Smith, Elliott Williams, Russell Leetch (v.l.n.r.)

Indiespect: Ihr arbeitet seit langer Zeit mit dem Künstler Rahi Rezvani, auch beim neusten Video zu «Upside Down». Hat der Look, den er für euch erschaffen hat, auch irgend einen Einfluss auf den Klang eurer Band?

Justin: Normalerweise stösst er etwas später im Prozess dazu. Er hängt mit uns im Studio ab und macht Fotos. Ich glaube, dass unsere Musik grundsätzlich gut zu dem passt, was er tut. Er ist ein Fan und ein Freund der Band. Der Arbeitsprozess mit ihm ist sehr locker.

Indiespect: Er scheint also schon beinahe ein Mitglied der Band geworden zu sein.

Justin: Ja, das ist er. Er kommt zu uns auf die Bühne und kann alles machen, was er möchte. Er ist ein grossartiger Mann.

Elliott: Er ist wirklich Teil der Familie, wie unser sechstes Mitglied. Wir vertrauen ihm bedingungslos. Wir fühlen uns sicher in seinen Händen, wenn es darum geht, was er künstlerisch tut. Ein solches Mass an Vertrauen gibt es mit Personen, mit denen du zusammenarbeitest, nicht oft. Mit Leuten, die deine Videos drehen oder dein Artwork gestalten. Wir können uns sehr glücklich schätzen.

Justin: Normalerweise ist dieser Prozess absolut schrecklich. Aber mit Rahi wird das alles ziemlich leicht.

Editors

Justin Lockey auf der Bühne.

Indiespect: Ihr seit aktuell mit eurem Best-Of-Album «Black Gold» auf Tour. In welcher Weise unterscheidet sich eine Best-Of-Tour von einer gewöhnlichen Tour?

Justin: Es ist ein anderer Name auf dem Poster, mein Freund. (lacht)

Elliott: Normalerweise machst du eine Tour, um ein Album zu bewerben.

Justin: Dann spielst du viele Dinge von diesem Album. In diesem Fall sind es Teile von allen Platten.

Elliott: Wir tauchen in Dinge ein, die wir zuvor nicht gemacht haben. Wir spielen ziemlich viel älteres Material aus der Zeit von An End Has A Start. Heute spielen wir auch mehr Sachen von The Back Room. Du kannst Dinge hervorholen, mit denen du dich etwas seltener befasst. Wir spielen einen Song namens Distance, welchen die Band seit der Veröffentlichung des ersten Albums nicht mehr gespielt hat.

Justin: Seit dem ersten Album, das ist also fast fünfzehn Jahre her.

Indiespect: Mit «With Distance: The Acoustic Recordings» habt ihr einige eurer älteren Songs neu interpretiert. Diese wurden geschrieben, als ihr noch nicht Teil der Band wart. Wie fühlte sich das an?

Justin: Es war grossartig. Es waren nur ich, Tom und Elliott, die daran gearbeitet haben – und ein Cellist namens Riley. Das hat sehr viel Spass gemacht. Es isch schön, die Songs zu hören, die auf die Anfänge zurückgehen. Du könntest diese Songs in jeden Stil umwandeln und es würde funktionieren. Das ist einfach klassisches, grossartiges Songwriting.

Indiespect: Habt ihr dadurch eine andere Verbindung zu diesen Songs bekommen, nachdem ihr an ihnen gearbeitet habt?

Justin: Nicht wirklich. Es ist nur eine andere Art, sie zu betrachten – eine Variation davon.

Elliott: Diese älteren Editors-Songs sind mittlerweile wie adoptierte Kinder. Natürlich waren wir nicht dabei, als Smokers Outside the Hospital Doors geschrieben wurde, aber wir haben sie so oft gespielt, dass sie sich wie ein Teil von uns anfühlen.

Justin: Es gibt Songs vom dritten Album, die wir öfter gespielt haben, als sie es früher getan haben.

Elliott: Du adoptierst sie, als wären es Kinder. Die Songs, bei denen wir Teil waren, sind unsere Kinder und nun haben wir die älteren auch noch adoptiert. (lacht)

Editors

«Black Gold» ist eine Best-Of-Compilation, welche drei neue Tracks enthält. Sie wurde im Oktober 2019 veröffentlicht. Das Artwork stammt wiederum vom Künstler Rahi Rezvani.

Indiespect: Ihr zwei habt ziemlich unterschiedliche Geschichten, wie ihr Teil der Band wurdet. Justin, du hast einmal erzählt, dass du davor keine persönliche Verbindung zu Editors hattest.

Justin: Gewissermassen, aber nicht direkt. Ich habe mit dem Produzenten gearbeitet, der ihre dritte Platte gemacht hat.

Indiespect: Du meinst Flood?

Justin: Ja. Ich habe etwa zwei Jahre bevor Editors da waren, ein Album mit Flood gemacht. Er ist ein guter Freund. Ich glaube, mein Name wurde in den dunkeln Zeiten in den Raum geworfen, als ein Kerl, der vielleicht einspringen und aushelfen könnte.

Indiespect: Aber du hattest einen komplett anderen Hintergrund, oder?

Justin: Ich komme vom Math Rock. Für mich war es eine ziemlich grosse Veränderung. Bevor ich Teil von Editors wurde, war meine Musik ziemlich künstlerisch und laut, eigentlich war sie sogar sehr laut. Aber ja, das ist in Ordnung.

Als ich eines Tages aufgetaucht bin, haben sie bemerkt, dass ich nicht so gut Gitarre spiele. Aber sie waren mit mir gefangen, also mussten sie verdammt noch mal damit klar kommen

Justin Lockey, Editors

Indiespect: Hast du deinen Weg trotzdem gefunden, auch wenn du dir einen komplett anderen Stil gewohnt warst?

Justin: Ja. Sie müssen gedacht haben: Dieser Typ ist in der Lage Gitarre zu spielen. Und dann, als ich eines Tages aufgetaucht bin, haben sie bemerkt, dass ich nicht so gut Gitarre spiele. Aber sie waren mit mir gefangen, also mussten sie verdammt noch mal damit klar kommen. Ich habe einen Produktions-Hintergrund und habe eine Menge Platten produziert. Das ist die Hälfte dessen, was ich tue. Ich tauchte nicht nur auf, um Gitarre zu spielen.

Indiespect: Du bist also auch offen für verschiedene Stile.

Justin: Natürlich. Wenn du dich etwas veränderst, möchtest du nicht jemanden einstellen, der genau so spielt, wie der Typ, der nicht mehr bei dir ist. Das wäre, wie wenn du dich von einem Mädchen trennst und am nächsten Tag mit einem Mädchen, das genauso aussieht und dasselbe Kleid trägt, ausgehst. Das würde einfach nicht funktionieren. Ich bin einfach das Mädchen in einem anderen Kleid.

Editors

Editors während ihrer ersten Show im Fri-Son in Fribourg seit 2007.

Indiespect: Elliott, du warst ein Fan, bevor du Teil der Band wurdest?

Elliott: Ich habe Editors gesehen, als sie auf The Back Room-Tour waren. Aber ich war in einer Band…

Justin: Du warst mit ihnen auf Tour.

Elliott: Ich war mit meiner alten Band mit ihnen auf Tour, wir hatten dieselben Leute im Management. Ich kannte sie also schon ein wenig, als sie mich fragten, ob ich dabei sein wollte.

Indiespect: Ich bin mir nicht ganz sicher. Hast du nicht schon Shows mit ihnen gespielt, als du noch nicht in der Band warst?

Elliott: Ja.

Justin: Du hast mit ihnen die Europa-Tour gemacht, oder?

Elliott: Einige, ja.

Ich und Elliott kommen beide von der Aufnahme-Seite. Diese Jungs haben ihre Platten nie selber aufgenommen.

Justin Lockey, Editors

Indiespect: Was denkst du, ist der grösste Einfluss, den ihr zwei seit eurem Einstieg auf die Band hattet?

Justin: Oh, wir haben sie im Wesentlichen einfach besser gemacht.

Elliott lacht.

Elliott: Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube, dass müsstest du die anderen fragen.

Justin: Ich denke, wir haben andere Fähigkeiten und Ansichten eingebracht. Eine Band wie diese hatte Alben gemacht und einen Weg gefunden, wie sie das taten. Als wir kamen, mussten sie das, was wir mitbrachten, in ihre Arbeitsweise aus der Vergangenheit einflechten – das waren zwei komplett unterschiedliche Welten. Ich und Elliott kommen beide von der Aufnahme-Seite. Diese Jungs haben ihre Platten nie selber aufgenommen, wohingegen ich und Elliott beide Produzenten sind.

Editors

Editors haben sich stark weiterentwickelt, seit Justin Lockey und Elliott Williams zur Band gekommen sind.

Elliott: Als wir ursprünglich zur Band gekommen sind, war das nicht als langfristiges Ding gedacht. Wir waren uns nicht wirklich sicher, wie lange das dauern würde. Aber zwischen uns fünf stimmte die Chemie, es hat Klick gemacht. Wir haben uns musikalisch alle verstanden, obwohl wir unterschiedliche Vorgeschichten hatten. Es herrschte eine Harmonie zwischen uns fünf, die bis heute anhält. Wir verstehen und respektieren einander noch immer. Vielleicht war die Band früher nicht wirklich eine Demokratie, wohingegen wir jetzt eine fünfköpfige Bestie sind, die einem gemeinsamen Ziel entgegen arbeitet.

Indiespect: Damit meint ihr auch die Art, wie die Bandmitglieder miteinander interagieren?

Justin: Oh ja. Es ist wie eine Familie. Ich denke nicht, dass das davor so war. Du musst dir den Druck vorstellen, welchem die Band während ihrer ersten drei Alben ausgesetzt war. Sie kamen in einer sehr steilen Kurve von unten nach oben. Das kann Beziehungen kaputtmachen und du kannst nie einen Schritt zurück gehen, weil du so lange in dieser geschlossenen Umgebung warst. Als ich und El dazukamen, öffnete das alles ein wenig. Wir kommunizieren seither mehr.

Vielleicht war die Band früher nicht wirklich eine Demokratie, wohingegen wir jetzt eine fünfköpfige Bestie sind, die einem gemeinsamen Ziel entgegen arbeitet.

Elliott Williams, Editors

Indiespect: Euer Schlagzeuger Ed hat mir erzählt dass er in früheren Tagen Russells kleines Haustier war, weil er nicht seit den ersten Anfängen bei der Band war. Ging es euch da ähnlich? Seit ihr noch immer die Neuen?

Justin: Wir haben gleich viele Alben aufgenommen, wie die Ur-Formation. Sogar eins mehr, wenn du die Greatest-Hits-Platte zählst.

Elliott: Es wird immer ein wenig so sein. Mit der Fangemeinde verhält es sich auch so. Du wirst immer als die Neuen angesehen.

Indiespect: Sogar jetzt, wo ihr acht Jahre dabei seit.

Justin: Ich bin noch immer der neue Gitarrist.

Elliott: Wenn du dich von solchen Dingen ärgern lässt, wirst du verrückt. Es stört uns einfach nicht. Wir sind glücklich, dass wir fünf das tun, was wir tun.

Justin: Wir haben einfach Spass.

Tom Smith

Tom Smith und seine Band haben nun eine Demokratie. In den frühen Tagen, war es schwieriger mit dem Druck klarzukommen.

Indiespect: «Black Gold» enthält drei neue Songs. Ich habe mich gefragt, ob diese ursprünglich als Start einer neuen Platte gedacht waren.

Justin: Nein, nein. Die haben wir nur für dieses Album gemacht. Wir gingen für zwei Wochen nach L.A., um in Jacknife Lee’s Studio zu experimentieren. Er hat damals das zweite Album gemacht. Wir hatten eine gute Zeit.

Elliott: Als wir die Gespräche zum Best-Of hatten, wussten wir, dass wir neue Tracks einbauen und nicht nur zurückblicken wollten. Wir wollten einen Schritt in die Gegenwart machen. Deswegen fühlte es sich wichtig an, neue Songs zu haben. Das ist kein Zeichen dafür, wo wir als nächstes hingehen möchten. Wir wollten einfach Dinge ausprobieren und beim Machen der Songs Spass haben, während wir am Rückblick arbeiteten.

Come on teetar, why don't we stop? Just wasting time
Wherever we go the lights stay low, I'm Frankenstein
I know what you'll say, you need the creation, not the creator
The nights where we play, old man Hemingway, mojito and chaser

Frankenstein, Editors

Indiespect: «Frankenstein», einer der neuen Tracks, hat eine Zeile, welche mit einem beliebten Fehler im Umgang mit diesem Namen aufräumt: «I know what you’ll say: you mean the creation, not the creator». Kennt ihr euch mit Mary Shelley’s legendärer Geschichte aus?

Justin: Jawohl. Es passierte in Zürich. Und weisst du, wer noch im Raum war, als das alles passierte? Es waren drei Menschen, nämlich Lord Byron, Mary Shelley und Percy Shelley. Es gab einen Sturm und sie konnten Zürich nicht verlassen. Sie sassen also alle in diesem Raum. Der verfluchte Byron, der im Wesentlichen die Vampire erfunden hat, Mary Shelley, die den verdammten Frankenstein erfunden hat und Percy Shelley, ihr Ehemann, der ebenfalls Schriftsteller war. All diese drei Geschichten passierten, als sie in Zürich gestrandet waren. Das ist die Geburtsstätte des Horrors.

Indiespect: Frankenstein ist ein wirklich gutes Buch. Oft denken die Menschen, dass es dabei nur um Horror und ein Monster geht, dabei ist es eine sehr dramatische Geschichte.

Justin: Ja, es ist ganz anders. Und alles passierte hier. Wie verrückt ist das? Wissen über Zürich, mein Freund.

Mary Shelley's Frankenstein

Justins Informationen über Mary Shelley's Schöpfung sind ziemlich beeindruckend, auch wenn er sich in der Stadt vertan hat, als er erwähnte, wo sich alles abspielte.

Mary Shelley erinnerte sich im Vorwort zu Frankenstein, dass der Sommer am Genfersee nass, stürmisch und gewitterreich war. Nicht enden wollender Regen zwang die Gruppe für Tage im Haus zu bleiben. Um sich die Zeit zu vertreiben, unterhielten sich die fünf über den Naturphilosophen und Dichter Erasmus Darwin, der angeblich in Experimenten tote Materie belebt hatte, über Galvanismus und über die Möglichkeit, künstliches Leben zu schaffen. Vor dem Kaminfeuer in Lord Byrons Villa lasen sie sich nachts Schauergeschichten vor. Lord Byron schlug schließlich vor, dass jeder eine eigene Schauergeschichte zur Unterhaltung beisteuern solle.

Quelle: wikipedia.com

Indiespect: Justin, die erste Show, bei der du zur Band gestossen bist, war der Headliner-Gig am Rock Werchter im Jahr 2012.

Justin: Wir spielten ein Warm-Up, aber das war das grosse Ding. Es war die grösste Show, welche die Band je gespielt hat.

Indiespect: Bis heute?

Justin: Sie ist noch immer in den Top 3. Damals waren es etwa 60’000 Menschen.

Elliott: Wir haben dieselbe Show mittlerweile einige Male gespielt.

Justin: Wir haben es nun dreimal gemacht. (lacht)

Indiespect: Wie hat es sich angefühlt, mit einer so riesigen Show zu starten?

Justin: Es war grossartig und einfach surreal.

Elliott: Wir haben darauf hin gearbeitet. Wir haben uns nicht einfach entspannt und gedacht, es soll einfach bleiben, wie es ist.

Justin: Es war ein grosser Moment für die Band. Ich glaube, wenn das nicht gut gelaufen wäre, würden wir jetzt nicht hier sein.

Editors

Editors sind seit der Arbeit an The Weight of Your Love im Jahr 2013 eine feste Fünf-Mann-Band.

Indiespect: Ist das noch immer das Highlight, eurer Zeit mit Editors, oder fällt euch da noch etwas anderes ein?

Justin: Ich weiss nicht. Wir haben Glück, dass wir all diesen wirklich coolen Scheiss machen dürfen. Wie zum Beispiel als wir letztes Jahr nach L.A. gingen, um die Songs für dieses Album zu machen, das war einfach grossartig. Oder nach Nashville zu gehen, um The Weight of Your Love zu machen, das war verdammt verrückt. Einfach irre.

Elliott: Oder Konzerte in Mexiko zu spielen und einfach dort abzuhängen.

Justin: Als Headliner am Rock Werchter und an jedem anderen Festival zu spielen. Wir haben das nun bereits einige Male gemacht, das ist überwältigend.

Elliott: Als The Cure ihre 50. Geburtstag feierten, wurden wir eingeladen. Wenn all das endet und du ein alter Mann bist, kannst du zurückblicken. Vielleicht ist es dann möglich, einen Favoriten zu bestimmen.

Wir haben Glück, dass wir all diesen wirklich coolen Scheiss machen dürfen.
Justin Lockey, Editors

Indiespect: Behaltet ihr irgendwelche Erinnerungsstücke an spezielle Shows?

Justin: Ich habe all meine Pässe behalten. Die sind zuhause in meinem Treppenhaus.

Indiespect: Aber kein Poster von einem speziellen Line-Up, von dem ihr Teil wart? Zum Beispiel den erwähnten Gig mit The Cure?

Elliott: Oh ja, Dinge wie das. Ich habe keines bekommen. Vielleicht sollte ich versuchen, eins zu finden. Aber wir haben schon Poster von einigen Dingen. Ich habe eine ganze Box mit Sachen. Ich müsste mir eines Tages mal Zeit nehmen, diese richtig durchzuschauen.

Indiespect: Werdet ihr auf dieser Tour immer dieselben Songs im Set haben?

Justin: Es verändert sich jede Nacht. Der Kern bleibt derselbe, aber wir rotieren Songs ins Set und entfernen andere wieder.

Elliott: Es gibt noch einige mehr aus der The Back Room-Ära.

Indiespect: Herzlichen Dank für eure Zeit.

Justin: Grossartig, danke dir.