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Rezension:
Thees Uhlmann – Junkies und Scientologen

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Thees Uhlmann bringt es in «Fünf Jahre nicht gesungen» gleich auf den Punkt – er war lange nicht da. Seit dem Soloalbum «#2» sind sechs Jahre vergangen. Der Hamburger hatte die Arbeit am Nachfolger beinahe fertig, als er alles wieder verworfen hat. Es passte einfach noch nicht für den Sänger. Alles hat länger gedauert als geplant, dafür ist eine Platte mit viel Tiefe entstanden. Thees Uhlmann offenbart auf Junkies und Scientologen seine Helden, seine Fehler und seine Sehnsüchte.

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Single-Tipp:
Cold Reading – Present Tense

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So melodiös und harmonisch waren die Luzerner noch nie. Heute erscheint mit Present Tense der erste Song der gleichnamigen EP Part 2: Present Tense, welche am 27. September erscheint. Sie ist Teil zwei des dreiteiligen Konzeptalbums mit dem Hauptthema Zeit. Mit Part 1: Past Perfect haben Cold Reading bereits im April die Vergangenheit hinter sich gelassen. Musikalisch ist der Zeitsprung deutlich spürbar.

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Rezension:
Go Go Berlin – The Ocean

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Go Go Berlin veröffentlichen mit «The Ocean» ihr drittes Album. Auf dem Nachfolger von «Electric Lives» haben die Dänen ihren Sound stark verändert und sind experimentierfreudig wie nie. Es ist das erste Album seit vier Jahren und seit dem Ausstieg von Bassist Emil Rothman. Es ist spürbar, dass die verbleibenden vier Musiker ein neues Kapitel der Bandgeschichte aufschlagen möchten.

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Single-Tipp:
Gion Stump & The Lighthouse Project – Morning Dew

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Während knapp drei Minuten verfolgen Gion Stump & The Lighthouse Project auf dem eingängigen Morning Dew eine überarbeitete junge Bürodame durch Zürich. Der Stil weicht deutlich von den eher schweren Klängen der älteren Songs ab. Manchmal erinnert das Stück schon an die Songs des Albums Black and Blue von My Name Is George aus dem Jahr 2008. Zusätzlich zur Single gibt es als B-Seite eine Live-Version von Better Day zu hören. Der Publikumsfavorit wurde anlässlich der Releaseshow von Holy Darkness 2017 im Palace St. Gallen aufgenommen.

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Rezension:
Adam Angst – Neintology

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Adam Angst ist keine Einzelperson, sondern eine komplette Band. Die Formation um Felix Schönfuss spielt deutschen Punk, aber nicht auf drei Akkorde und gleichbleibende Melodien beschränkt. Bereits auf dem selbstbetitelten Debüt bewiesen Adam Angst 2015, dass sie das Zeug zu komplexeren Kompositionen haben. Zusammen mit den facettenreichen und unvorhersehbaren Texten von Schönfuss heben sie sich von der Masse ab. Am 28. September erscheint das zweite Album mit dem Titel «Neintology».

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Single-Tipp: «Alexa» von Adam Angst: Die Fortsetzung zu Farin Urlaub’s «Dusche»?

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Die von Felix Schönfuss 2014 gegründete Band Adam Angst ist ein Sonderling im Punk. Nicht nur schnelle Punksongs mit politischem Inhalt sind im Repertoire der Band. Vielmehr überzeugt sie mit intelligenten Texten und wandelbaren Melodien. Mal geschrien, mal ganz harmlos gesungen. Unweigerlich erscheint Ärzte-Koryphäe Farin Urlaub vor dem inneren Auge. Auf Solopfaden hat er sich mit ebendiesem Mix einen Namen gemacht.

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Pre-Listening: Gorillaz auf dem Lake Zurich:
Der perfekte Soundtrack für den Sommer

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Gestern lud Warner Music Switzerland zu einem ganz speziellen Pre-Listening. Mit einem Boot ging es auf den Zürichsee, oder «Lake Zurich», wie es in der Einladung hiess. Erst mag man denken, dass es langsam übertrieben wird mit den Anglizismen. Doch sobald man sich die Tracklist des am Freitag erscheinenden Gorillaz-Album «The Now Now» anschaut, wird einem der Zusammenhang klar. Darauf befindet sich nämlich ein Track namens «Lake Zurich». Was genau die virtuelle Band um Damon Albarn dazu inspiriert hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Der perfekte Ort fürs Pre-Listening war aber somit gegeben.

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Rezension:
Editors – Violence

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Violence heisst das sechste Studioalbum der Editors, welches am Freitag erscheint. Die Vorab-Rezensionen könnten unterschiedlicher nicht sein. Für die einen ist es die Essenz der Editors auf dieser Veröffentlichung endlich gefunden worden, für die anderen ist es einfach nur Schrott und gehört in die Tonne. Letzteres ist bereits in Anbetracht der beiden Vorab-Songs Magazine und Halleluja (So Low) ziemlich unbegründet. Natürlich lässt sich über Geschmack nicht streiten, doch beides sind richtige Editors-Hymnen.