Nothing But Thieves kennen keinen Stillstand. Mit «Stray Dogs» veröffentlichen die Engländer ihr fünftes Album in etwas mehr als zehn Jahren Bandgeschichte. Mit Beständigkeit haben sie sich eine immer grössere Fangemeinde erspielt und schaffen es, mit jeder Veröffentlichung neue Facetten ihres von Conor Masons Stimme geprägten Sounds zu zeigen. Am 18. Januar 2027 kehren die fünf Musiker für ein weiteres Konzert nach Zürich zurück.
Muse-Pre-Listening in der Urania-Sternwarte: «The Wow! Signal» unter dem Sternenhimmel von Zürich
Am Freitag erscheint «The Wow! Signal», das 10. Studioalbum von Muse. In der Urania-Sternwarte in Zürich fand bereits am Montag ein exklusives Pre-Listening statt. Das Setting hätte wohl kaum passender gewählt werden können. Die beeindruckende Kuppel mit ihrer 360-Grad-Drehbarkeit und dem riesigen Teleskop passt nicht nur zu den Texten der Engländer, sie sieht beinahe wie eine Produktion des Trios aus. Bevor diese Bühne den zehn neuen Songs gehörte, erklärte Matthias Hofer vom Sternwarten-Team die wissenschaftlichen Hintergründe zum Albumtitel.
Interview mit Two Door Cinema Club: Uns war sehr wichtig, dass sich das nicht wie ein Ende anfühlt
Jubiläumskonzerte sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Für Fans bieten sie die Möglichkeit, ein geliebtes Album oft zum ersten Mal komplett live zu erleben. Mit dem Aufstieg der Indie-Bands zwischen 2005 und 2010 gibt es inzwischen auch immer mehr Meilensteine zu feiern. So auch bei Tourist History von Two Door Cinema Club, dessen 15. Geburtstag die Band aus Nordirland mit leichter Verspätung zelebriert. Im Gespräch mit Bassist Kevin Baird vor dem Konzert in Zürich im Juli wird allerdings schnell klar, dass die Band sich nicht leichtfertig dafür entschieden hat, das Album auf Tour zu bringen.
Interview with Two Door Cinema Club: We were very conscious that this shouldn’t feel like the end
Anniversary concerts have become increasingly popular over the last few years. For fans, they offer the opportunity to experience a beloved album live in full, often for the very first time. With the rise of indie bands between 2005 and 2010, there are now more and more milestones worth celebrating. The same goes for Tourist History by Two Door Cinema Club, whose 15th anniversary the Northern Irish band are celebrating with a slight delay. Speaking to bassist Kevin Baird ahead of the band’s show in Zurich this July, however, one thing quickly becomes clear: the band did not decide lightly to take the album back on the road.
Konzert-Tipp: Freya Ridings, 19. Oktober 2026, X-Tra, Zürich. Gewinne 2×2 Tickets
Freya Ridings meldet sich mit ihrem dritten Album «Mother of Pearl» zurück. Anlässlich einer speziellen Solo-Performance brachte die Engländerin die neuen Songs im April bereits im ausverkauften Papiersaal auf die Bühne. Am Montag, 19. Oktober 2026, kehrt sie mit Band nach Zürich zurück und spielt ein Konzert im X-Tra.
Interview mit Freya Ridings:
Im Herzen bin ich ein Dark-Indie-Girl und ich freue mich darauf, dorthin zurückzukehren.
Freya Ridings folgte für «Mother of Pearl» ihrem Instinkt anstelle äussere Erwartungen zu erfüllen. Das bedeutete auch, sich gegen starke Meinungen aus der Musikindustrie zu stellen. Im Gespräch reflektiert sie darüber, wie wichtig es ist, authentisch zu bleiben, über ihren Songwriting-Prozess zwischen Voice Memos und Stift und Papier sowie darüber, wie persönliche Erfahrungen den Klang und die Ausrichtung ihrer Musik prägen.
Interview with Freya Ridings:
I’m a dark indie girl at heart – and I’m excited to go back there.
Freya Ridings wrote «Mother of Pearl» by trusting her instincts over outside expectations, even when it meant going against strong industry opinions. In conversation, she reflects on the importance of staying authentic, her songwriting process between voice memos and pen and paper, and how personal experiences shape the sound and direction of her music.
Tom Smith im Kaufleuten Zürich: Der Editors-Sänger auf Solopfaden
Tom Smith brachte sein Solodebüt «There Is Nothing In The Dark That Isn’t There In The Light» nach Zürich. Begleitet vom Multiinstrumentalisten Nicholas Willes präsentierte er im Kaufleuten Songs aus seinem Soloalbum sowie Editors-Klassiker in neuen, beeindruckenden Arrangements.
Interview with White Lies:
Lyrics can be poetic, but they’re not poetry
White Lies recorded their new album Night Light largely live, drawing on years of shared experience and a renewed focus on performance over perfection. In conversation, Charles Cave and Jack Lawrence-Brown talk about recording together in real time, the role of lyrics, and how songs like «All The Best» continue to evolve on stage night after night.
Interview mit White Lies:
Songtexte können poetisch sein, sind aber keine Poesie
White Lies haben ihr neues Album «Night Light» grösstenteils live aufgenommen – getragen von jahrelanger gemeinsamer Erfahrung und Fokus auf Performance statt Perfektion. Im Gespräch sprechen Charles Cave und Jack Lawrence-Brown über das gemeinsame Arbeiten in Echtzeit, die Rolle der Texte und darüber, wie Songs wie «All The Best» sich Abend für Abend auf der Bühne weiterentwickeln.
