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Jan Böhmermann & das RTO Ehrenfeld in Zürich:
Satire in Perfektion in der Halle 622

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Der deutsche Satiriker lässt sich in keine Schublade stecken. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und handelt sich damit immer wieder Schwierigkeiten ein. Von vielen wird er verehrt, von ebenso vielen gehasst. Politikern wie Erdogan oder der AFD ist er ein Dorn im Auge und auch die Gangster-Rapper hat er bereits eiskalt vorgeführt. Nach dem Ausstieg von Rapper Dendemann hat sich Böhmermann für seine Late-Night-Sendung Neo Magazin Royale das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld, kurz RTO, zusammengestellt. Das Orchester ist die perfekte Untermalung für die zahlreichen Satire-Songs, die der Moderator mittlerweile veröffentlicht hat. Wie gut sie wirklich sind, wird spätestens beim Live-Auftritt in Zürich klar. Gestern Abend fand in der Halle 622 in der erste Auftritt ausserhalb von Deutschland statt.

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Die Donots surfen durchs Gaswerk Winterthur:
Ein Sommertag mitten im Januar

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Seit bald 25 Jahren sind die deutschen Punk-Rocker Donots schon voller Energie und Haltung auf den Bühnen unterwegs. Nach vielen englischsprachigen Jahren, hat die Band beim vorletzten Album in die Muttersprache gewechselt und sich damit noch einmal neu erfunden. Auch wenn die Donots von aussen wie eine reine Punkband aussehen, so steckt von Alternative-Rock bis Pop alles in den Jungs aus Ibbenbüren. Diese schweisstreibende Mischung brachten sie am letzten Freitag ins Gaswerk nach Winterthur.

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Bosse tanzt sich in Zürich hoch: Vom Exil ins Dynamo

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Axel Bosse ist mit Leib und Seele Musiker. Das hört man nicht nur auf seinen Platten, das spürt man vor allem bei seinen Livekonzerten. In Deutschland hat sich das längst rumgesprochen, dort füllt er mittlerweile grosse Hallen. In der Schweiz hat man sich über die Jahre ganz behutsam angenähert. Mit seinem Album Engtanz kam er 2016 zum ersten Mal mit einer eigenen Headline-Show nach Zürich. Zwei Jahre später kehrt er zurück.

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Nothing But Thieves im X-Tra Zürich: Die Briten verdoppeln innerhalb eines Jahres die Kapazität

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Im Dezember 2017 traten Nothing but Thieves zuletzt in Zürich auf. Damals im ausverkauften Dynamo. Mit ihrem zweiten Album «Broken Machine» spielten sie vor 650 Besuchern. Gestern kehrten die Briten in die Limmatstadt zurück. Früh dunkel ist es auch an diesem Sonntagabend. Die Kapazität hat sich innerhalb des knappen Jahres wieder verdoppelt. Das X-Tra fasst 1350 Personen und ist bis hinten gut gefüllt.

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Grizzly Bear in Zürich: Hypnotisierende Kompositionen im Kaufleuten

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Im Zürcher Kaufleuten spielte gestern eine aussergewöhnliche Band aus Brooklyn. Grizzly Bear um Sänger Ed Dorste gibt es schon seit Anfang der 2000er-Jahre. Seither experimentieren sie mit Harmonien und Musikstilen. Gestern stand die Formation im schönen Klubsaal des Kaufleuten Zürich auf der Bühne. Obwohl die Musik eher anspruchsvoll ist und fern abseits des Mainstreams steht, war der Saal bei Konzertbeginn bis hinten gut gefüllt.

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Fête de Lion 2018: Die Musik- und Wohlfühl-Oase in Wil

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Nachdem letztes Jahr pausiert wurde, fand dieses Wochenende auf dem Gelände des Gare de Lion in Wil erneut das Fête de Lion statt. Erstmals wurde der Anlass an zwei Tagen durchgeführt. Bei hochsommerlichen Temperaturen zog bereits der Eröffnungsabend, der unter dem Zeichen elektronischer Musik stand, ein stolzes Publikum an. Vor allem lokale Fans des Genres fanden am Freitag den Weg zum Kulturbahnhof. Am Samstag stand die Live-Musik im Fokus. Zehn Bands sorgten ab dem Nachmittag bis tief in die Nacht auf zwei Bühnen für ausgelassene Stimmung.

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Arcade Fire im Hallenstadion Zürich:
Eine Reise in ein anderes Klang-Universum

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Win Butler, Sänger der kanadischen Überflieger Arcade Fire, hat sich 2014 bei den Schweizern nicht gerade beliebt gemacht. In einem Interview mit dem Rolling Stone beschwerte er sich über die schrecklichen Konzerte hierzulande. Die Schweizer seien einfach reich und verwöhnt. Deshalb haben sie sich die Regel auferlegt, hier nie mehr aufzutreten. Diese wurde gestern zum zweiten Mal seit 2014 gebrochen